Soho Club Bremen

Der Soho Club im Speicher 1 war ein Tanz-und Nachtclub in der Bremer Überseestadt. Tobias Meisner und Lars Heiser hatten im Januar 2010 die geschäftsführende Leitung des Club übernommen, fortan war der Soho Club in Bremen ein beliebter Treff für Partygäste. Musikalisch war der Club im Soul - und House-Bereich anzusiedeln.

Meisner und Heisner von der Liste Life Agentur wollten mit dem Soho Club am Hafenbecken des Europahafens eine gehobene Feierkultur etablieren. Entsprechend hochwertig war auch die Inneneinrichtung gestaltet: Edle Sofaecken und Kamin zierten den Soho Club. Die Einlasskriterien galten als streng. Der Club hatte zwei Räume, eine Tanzfläche und einen Raucherbereich. An vielen Abenden hab es für die Gäste kostenlose Sushi-Häppchen, die Eintrittspreise bewegten sich für Männer im Bereich von 10 Euro, Frauen mussten um die 5 Euro zahlen. Gäste konnten zudem für einen Aufpreis eine Lounge mit Blick auf die Tanzfläche buchen.

In den ersten beiden Jahren war der Soho Club freitags und samstags geöffnet, danach nur noch am Samstag. 2016 wurden nur noch Fremdveranstaltungen durchgeführt. Als Grund wurden von Meisner und Heisner die immer niedrigeren Besucherzahlen angeführt. Es sei nicht mehr so einfach gewesen, die Leute in die Überseestadt zu locken, so die Geschäftsführer. Als Gründe wurden unter anderem die schwierige Infrastruktur, Bremer Understatement und ein verändertes Partyverhalten angeführt. Im August 2018 stieg dann die letzte Party im Soho Club mit dem Titel „The Last Dance – Bye Bye Bye Soho“. Seit dem 1. September 2018 hat die Bohrmann-Gruppe den Club übernommen, zusammen mit der Tochterfirma Bremer Catering Service sollen die Räumlichkeiten für Veranstaltungen vermietet werden.

Der Speicher 1 wurde bereits 1888 am Europahafen gebaut, im 2. Weltkrieg allerdings komplett zerstört. 1948-1950 wurde das Gebäude nach den Plänen der Architekten Max Säume und Günther Hafemann neu aufgebaut und entwickelte sich fortan zu den bedeutendsten Gebäuden in Bremen. Insgesamt hatte der 226 Meter lange und 30 Meter breite Neubau eine Lagerfläche von 36 000 Quadratmetern. Im Stile eines Stahlbetonfasters zierten Rotstein und eine große Fensterwand die Fassade. Der Speicher 1 war in 16 Abteilungen gegliedert.

Durch einen Wandel in der Bremer Hafenwirtschaft dachte der Senat über weitere Nutzungsmöglichkeiten des Speicher 1 nach. Im Zuge des “Masterplan Überseestadt” erwarb die Firma Justus Grosse den Speicher 1 und begann mit Umnutzungsmaßnahmen. Aus dem Warenspeicher wurde ein Gebäude für Büro- und Gewerbelofts. Nach wie vor sollte aber der Charakter der großflächigen Nutzungseinheiten mit den alten Holzfußböden erhalten bleiben. Heute wird das Gebäude für Läden, Büros, Dienstleister, Lager und eine Gaststätte genutzt.

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Geschrieben von: Webredaktion

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