Bremen

Die Hansestadt Bremen liegt an der Weser, ungefähr 60 km von deren Mündung in die Nordsee entfernt und hat rund 568.000 Einwohner. Sie ist damit die elftgrößte Stadt Deutschlands und bildet zusammen mit Bremerhaven einen sogenannten Zwei-Städte-Staat. Bremen ist in fünf Stadtbezirke aufgeteilt und aufgrund von zahlreichen historisch und kulturell interessanten Sehenswürdigkeiten ein attraktives Ziel für Städtereisende.

Wahrzeichen von Bremen

Das Wahrzeichen der Stadt ist der bereits 1404 errichtete Roland, eine 5,50 m hohe Steinfigur, die die Unabhängigkeit und Freiheit Bremens symbolisiert. Der Roland gehört zusammen mit dem 600 Jahre alten Rathaus seit 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Fassade des Rathauses ist eines der bedeutendsten Bauwerke im Stil der Weserrenaissance in Europa. Das meistfotografierte Motiv der Stadt ist allerdings mit Sicherheit die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten, die sich an der Westmauer des Rathauses befindet. Allgemein ist festzustellen, dass sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe des wunderschönen Marktplatzes mit seinen imposanten Bürgerhäusern befinden und bequem zu Fuß während eines Spazierganges entdeckt werden können.

Zu den wichtigsten Attraktionen gehört auch der eindrucksvolle St. Petri Dom, dessen ältester Teil bereits aus dem 11. Jahrhundert stammt. An der Nordseite des Backsteinbaus erinnert der sogenannte Spuckstein an die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen im Jahr 1831.

Das älteste Bremer Viertel ist der Schnoor. Die renovierten mittelalterlichen Häuser, in denen ehemals Handwerker lebten und arbeiteten, beherbergen inzwischen Cafés, Restaurants und Geschäfte. Die kleinen Gassen eignen sich bestens zum Bummeln und Ausgehen.

In der Böttcherstraße befindet sich ein außergewöhnlicher Straßenzug mit mehreren Häusern in der Architektur der Zeit zwischen den Weltkriegen, welcher oft als ein „expressionistisches Backstein-Kunstwerk“ bezeichnet wird. Das danebenstehende „Atlantis Haus“ aus den 1930er Jahren ist der perfekte Gegensatz dazu. Die Baumaterialien Glas, Stahl und Holz weisen eindeutig auf die Zeit des Art-Déco hin.

Kultur Bremens

Bremen ist auch in kultureller Hinsicht eine interessante Stadt. So gibt es z. B. den Atelierhof Bremen im Viertel. Das Städtische Theater Bremen besteht aus mehreren Spielstätten, die außer Schauspiel und Ballett auch Musicals, Opern und Operetten zur Aufführung bringen. Zahlreiche Museen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten erwarten interessierte Besucher. Das mehr als 100 Jahre alte Übersee-Museum ist beispielsweise eines der führenden Völkerkundemuseen in ganz Europa.

Auch Liebhaber der modernen Kunst kommen in Bremen auf ihre Kosten. Ihnen kann die Weserburg am Teerhof empfohlen werden, wo wechselnde hochkarätige Ausstellungen zu sehen sind. Auf dem Gelände der Universität befindet sich das „Universum“, ein futuristisch aussehendes Gebäude in Form eines Wals, bei dem es sich um ein „Wissenschaftszentrum zum Anfassen“ handelt und die Themen Technik, Natur und Mensch behandelt werden. Das Universum ist eines der beliebtesten Ausflugsziele für Familien und für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant.

Der alljährlich im Herbst auf der Bürgerweide hinter dem Bremer Hauptbahnhof stattfindende Freimarkt ist eines der ältesten Volksfeste Deutschlands und wurde bereits 1035 urkundlich erwähnt. Ein Besuch auf dieser Kirmes zählt für Einheimische und Gäste regelmäßig zu den Höhepunkten des Jahres. An der Bürgerweide liegt auch die ÖVB-Arena (ehem. Stadthalle Bremen genannt).

Gehobenere Clubs wie der Soho Club Bremen konnten sich auf Dauer nicht in Bremen etablieren.

Zu den berühmtesten Bremer*innen gehören unter anderem der ehemalige Bundespräsident Karl Carstens, der Politiker Jürgen Trittin, der Bandleader James Last und die Tennisspielerin Angelique Kerber.

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