Bachelor-Studium Wirtschaftsinformatik Uni Bremen

Für das Bachelor-Studium Wirtschaftsinformatik an der Uni Bremen habe ich mich entschieden, wiel ich Software und ihren Kontext total spannend finde. Software entsteht nicht im leeren Raum – es handelt sich immer um einen Prozess, der in eine Organisation eingebettet ist. Schließlich stellt Software oft auch eine recht hohe Investition dar – es wird also ein Nutzen erwartet. Wie kann man diesen Nutzen messen und sicherstellen? Warum gehen immer noch so viele Softwareprojekte schief?

Genau um solche Fragen kümmert sich die Wirtschaftsinformatik als interdisziplinäre Wissenschaft zwischen „reiner“ Informatik und „reiner“ BWL. Deshalb studiere ich Wirtschaftsinformatik an der Universität Bremen.

Mich interessiert vor allem der Entstehungs- und Wartungsprozess von (guter) Software. Es gibt zwar einige Maßzahlen zur Messung von Software-Qualität, aber die „richtige“ Kombination von Maßzahlen mit den „richtigen“ Werten wurde noch nicht gefunden.

Software & IT-Management

Neben Lizenzmangement gehören auch einige organisatorische Fragen zur Software. Wenn wir selbst Software im Unternehmen herstellen, muss vieles geklärt werden: Wie wird aus dem Programmcode auf dem Laptop des Entwicklers eine Serveranwendung, die AnwenderInnen über ihre Browser abrufen können? Welcher Entwickler kennt sich mit welchen Softwarebestandteilen aus? Wie schnell müssen Änderungswünsche der Kunden und AnwenderInnen umgesetzt werden können? Welche Softwareprodukte sind strategisch bedeutsam? Wie erheben und dokumentieren wir effizient die Anforderungen?

Hier finde ich es besonders spannend, dass viele Unternehmen ab einer gewissen Größe eine Vielzahl von Softwareprodukten herstellt, ohne dies bewusst als Prozess zu planen und zu steuern.

Very Small Business Applications

Im Gegensatz zu den Very Large Business Applications gibt es auch sehr kleine Anwendungen. So entstehen in vielen Organisationen viele Excel-Tabellen oder Access-Datenbanken, die wachsen und wachsen, bis sie keiner mehr versteht. Keiner traut sich mehr, neue Zeilen einzufügen oder Änderungen vorzunehmen. Irgendwann verlässt der ursprüngliche Autor die Abteilung oder gar das Unternehmen und man steht mit nicht-dokumentierten, nicht-wartbaren Anwendungen dar.

Mich interessiert, wann solche Excel-Tabellen oder Access-Datenbanken zum Problem werden und wie man diese effizient durch wartbare und qualitativ ausreichende Software ersetzen kann. Dazu gehören auch Methoden des Rapid Application Developments, z. B. mit Oracle APEX – Application Express.

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